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Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische DrohnenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krasilnikow
  • 18.04.2026 12:57 Uhr

    12:57 Uhr

    Einzigartiges Anti-Drohnen-Netz in Russland entwickelt

    In Russland wurde ein einzigartiges Anti-Drohnen-Netz namens "Darwin-Z" aus Polypropylen entwickelt, das nach einer Explosion Löcher selbst wieder verschließen kann. Dies erzählte Dmitri Dorofejew, Leiter des Unternehmens "Systeme für mechanischen Schutz", gegenüber RIA Nowosti. Die Maschen des Netzes seien in Form des lateinischen Buchstabens Z geflochten. Wenn eine Drohne auf dem Netz explodiere, zerfalle die Konstruktion nicht, so Dorofejew.

    "Die benachbarten Maschen verschieben sich und schließen das entstandene Loch teilweise." 

    Dadurch verringere sich die beschädigte Fläche um bis zu 50 Prozent, was weitere Angriffe erschwere, betonte Dorofejew. 

  • 12:36 Uhr

    Gouverneur: Geburtsklinik im Gebiet Samara mit Drohnen angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Geburtsklinik in der Stadt Nowokuibyschewsk im Gebiet Samara angegriffen. Dies teilte Wjatscheslaw Fedorischtschew, der Gouverneur der Region, mit.

    "Der Feind hat heute Morgen einen Angriff verübt. Die ukrainischen Streitkräfte versuchten, eine Geburtsklinik in Nowokuibyschewsk anzugreifen, in der sich Säuglinge, Gebärende, Patientinnen der gynäkologischen Abteilung und Personal befanden. Der Angriff erfolgte in unmittelbarer Nähe der Einrichtung. […] Fenster wurden zerstört und Krankenwagen beschädigt."

    Die Patientinnen und Neugeborenen wurden evakuiert, und alle Frauen werden von Ärzten und Psychologen begleitet, so Fedorischtschew.

    TASS teilt entsprechende Videoaufnahmen auf Telegram.

  • 11:59 Uhr

    Von US-Ausbildern geschaffenes ukrainisches Bataillon nach Woltschansk verlegt

    Das von US-Ausbildern geschaffene 214. separate Sturmbataillon "Opfor" wurde aus dem Hinterland in Richtung der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow verlegt. Dies teilten russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.

    Wie es heißt, wurde diese Spezialeinheit von US-Ausbildern noch im Jahr 2016 geschaffen. Sie sollte bei Übungen die Rolle eines potenziellen Gegners spielen.

    Im laufenden militärischen Konflikt mit Russland nutzt das ukrainische Kommando dieses Bataillon in kritischen Situationen, in denen die Einheit an unterschiedliche Frontabschnitte verlegt wird.

  • 11:11 Uhr

    Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 25 Geschosse auf die Region abgefeuert.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 17. April bis 7:00 Uhr am 18. April wurden insgesamt 46 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Siebenmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer oder Sachschäden.

  • 10:34 Uhr

    Zwangsdeportierte Bewohner bauen Anti-Drohnen-Korridore im Gebiet Charkow

    Bewohner der Region Charkow, die zu Zwangsarbeiten abgeführt wurden, errichten Anti-Drohnen-Korridore entlang der Logistikrouten der ukrainischen Truppen. Dies berichteten russische Sicherheitsbehörden gegenüber TASS.

    "Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte bildet gemischte Gruppen aus Soldaten und zu Zwangsarbeiten deportierten Bewohnern des Gebiets Charkow, um Anti-Drohnen-Korridore entlang der Hauptlogistikrouten von Charkow nach Lipzy und Tchugujew zu bauen."

  • 09:55 Uhr

    Hunderttausende Haushalte im ukrainischen Gebiet Tschernigow ohne Strom

    Nach Angaben des ukrainischen Energieunternehmens "Tschernigowoblenergo" seien mehrere Hunderttausende Bewohner der Region Tschernigow ohne Stromversorgung. Auf Telegram schrieb das Unternehmen:

    "Eine wichtige Energieanlage im Bezirk Neschin wurde beschädigt. 380.000 Haushalte in den Städten Tschernigow, Priluki, Neschin und Slawutitsch sowie in den Bezirken Tschernigow, Neschin und Priluki sind ohne Strom."

  • 09:07 Uhr

    Ukrainische Stationierungsorte im Gebiet Saporoschje zerstört

    Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben vorübergehende ukrainische Infanterie-Stationierungsorte sowie Stützpunkte in der Region Saporoschje eliminiert. Dies meldete TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium.

    Vorübergehende Stationierungsorte befanden sich in Hofgebäuden in einer der Ortschaften. 

    "Die Koordinaten der gegnerischen Ziele wurden an die Besatzungen der Mehrfachraketenwerfer übermittelt. Eine Grad-Besatzung fuhr in Stellung und beschoss die gegnerischen Stellungen mit 122-mm-Raketengeschossen. Infolge des Feuerangriffs wurden die Stationierungsorte und das Personal vollständig eliminiert."

    Weiter hieß es, dass die getarnten Stützpunkte der ukrainischen Armee in Waldgebieten entdeckt wurden. An denselben Positionen wurden auch Antennen und Drohnenlandeplätze gesichtet. Die Besatzungen der Molnija-Kampfdrohnen haben gezielte Angriffe auf die gegnerischen Ziele durchgeführt.

    Das Ministerium betonte, dass der Einsatz der Grad-Besatzungen die geplante Rotation der ukrainischen Einheiten verhindert und der Einsatz der Molnija-Drohnen die Fähigkeit ukrainischer Truppen zur Steuerung der Drohnen eingeschränkt habe.

  • 08:18 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 258 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 20:00 Uhr am 17. April und 08:00 Uhr am 18. April (beides Moskauer Zeit) über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Uljanowsk, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört. 

  • 07:27 Uhr

    Ukrainische Drohne nahe einer Geburtsklinik im Gebiet Samara abgestürzt

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Fedorischtschew, dem Gouverneur der Region Samara, ist eine gegnerische Drohne in der Nähe einer Geburtsklinik abgestürzt. Dem Gouverneur zufolge gebe es keine Opfer. Im Gebäude seien jedoch die Fenster zerstört worden.

    "Seit heute Morgen greift der Gegner die Region Samara mit Drohnen an. Die Bedrohung besteht weiterhin. In unmittelbarer Nähe einer Geburtsklinik in Nowokuibyschewsk wurde ein Drohnenabsturz registriert."

    Er merkte an, dass alle Patienten in nahegelegene medizinische Einrichtungen verlegt worden seien.

  • 17.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.